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Militäraktionen in Libyen & Reaktorkatastrophe von Fukushima

Die aktuelle Handelswoche steht nicht mehr allein im Zeichen der Reaktorkatastrophe von Fukushima/ Japan. Hinzu gesellen sich die Sorgen um einen möglicherweise länger andauernden Militäreinsatz in Libyen.

Die internationale Finanzwelt fürchtet sich mehr vor einer weiteren Gewalteskalation in der arabischen Welt, als vor einem atomaren Super Gau in Asien. Nach anfänglicher Panik nach Bekanntgabe der Geschehnisse in Japan haben sich die Märkte diesbezüglich vorerst ein wenig entspannt. Nikkei und Dax konnten sich im Verlauf der letzten Handelswoche wieder stabilisieren, gaben jedoch in dieser Woche erneut leicht nach. Der japanische Nikkei schloss am heutigen Mittwoch den Handel mit 9.449 Punkten. Der Dax steht am Mittwochmittag mit 6.797 Punkten nur knapp unterhalb der Marke von 6.800 Punkten.

Entscheidend dazu beigetragen hat womöglich auch das großzügige „Konjunkturpaket“, welches die japanische Führung in Aussicht gestellt hat. Auch die zeitnahe Einleitung internationaler Hilfsmaßnahmen dürfte sich positiv auf diese Entspannung ausgewirkt haben.

Dagegen verschärft sich die Lage in Libyen beinahe täglich, was sich im erneuten Anstieg des Rohölpreises wiederspiegelt, der mittlerweile wieder auf über 115 US-Dollar pro Barrel gestiegen ist.

Ob die aktuelle, allgemein optimistische Stimmung an den Märkten, die angesichts all dieser negativen Nachrichten vorherrscht, tatsächlich der Realität entspricht, bleibt abzuwarten.


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