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Qiagen zeigt sich optimistisch

Der Biotechkonzern Qiagen ist für 2014 zuversichtlich gestimmt. Die ersten Genanalyse-Geräte sollen vermarktet werden.

Das Biotechunternehmen Qiagen plant, seine Geschäfte mit neuen Analysegeräten und Testverfahren für verschiedene Krankheiten voranzutreiben. Konzernchef Peer Schatz gab am Donnerstag zur Bilanzvorlage in Düsseldorf zu Wort, dass man sehr, sehr zurversichtlich in das Jahr 2014 hinein gehe. Demnach will Qiagen auch mit Übernahmen und mehr Geschäft in den Schwellenländern Umsatz und Gewinn 2014 erhöhen. Den Berichten des Handelsblatt in der Online-Ausgabe zufolge erwartet der Konzernchef einen ordentlichen Dämpfer in den USA, da sich Qiagen dort einen Preiskampf mit Hologic und Roche liefert.

Schatz geht davon aus, dass es 2014 für ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,07 bis 1,09 Dollar nach 1,02 US-Dollar im abgelaufenen Jahr reichen wird. Zudem rechnet Schatz damit, dass sich der Umsatz im Geschäft mit Tests auf das Gebärmutterhalskrebs-Virus HPV durch die Nachfrage aus anderen Regionen im Laufe des kommenden Jahres wieder fangen werde. Schatz erwartet daher 2015 und 2016 ein stärkeres Wachstum als in diesem Jahr.

Die Aktie von Qiagen befindet sich aktuell in einer Abwärtsbewegung. Mitte Dezember notierte der Kurs bei knapp über 16 Euro. Im Anschluss setzte ein Aufwärtstrend ein, so dass die Qiagen-Aktie Ende Dezember die 17 Euro-Grenze überschritt. Mitte Januar 2014 erreichte der Qiagen-Kurs ein Hoch von rund 18 Euro je Aktie, bevor eine starke Abwärtsbewegung einsetzte. Die Qiagen-Aktie verlor stark an Wert und unterschritt die Marke von 17 Euro. Aktuell notiert der Qiagen-Kurs bei 16,49 Euro je Aktie.

Entwicklung der Qiagen Aktie der vergangenen 12 Monate

Qiagen Aktienkursentwicklung der vergangenen 12 Monate

Qiagen Aktienkursentwicklung (ISIN: NL0000240000 | WKN: 901626)

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