Überwiegend Verluste in der abgelaufenen Handelswoche
Die wichtigsten internationalen Aktienindizes haben die abgelaufene Handelswoche mit Verlusten beendet. Vier Verlusttage in Folge zogen die Indizes nach unten. Erneut waren es enttäuschende US-Konjunkturdaten, die für die fallenden Kurse mitverantwortlich waren. Hinzu kam ein gedämpfter Ausblick der US-Notenbank.
Nachdem die Fed am Dienstag verkündet hatte künftig auslaufende Kreditpapiere in langfristige Staatsanleihen zu reinvestieren sowie an ihrer bisherigen Zinspolitik weiter festgehalten werde, schlossen die europäischen und amerikanischen Aktienindizes mit leichten Verlusten. Doch es waren nicht nur die US-Daten, die am Markt mit Enttäuschung aufgenommen wurden. Auch aus China wurden verhaltene Konjunkturdaten gemeldet. Der Rest der Woche war daher durch Konjunktursorgen und Rezessionsängste gekennzeichnet.
Und so setzte sich der Abwärtstrend der Aktienindizes auch am Mittwoch und Donnerstag fort. Am Freitag verzeichneten die europäischen Märkte anfänglich Gewinne. Dax und Euro Stoxx 50 zeigten sich fester und konnten am Vormittag leicht steigen. Dies änderte sich jedoch gegen Mittag, der Dax fiel um knapp 100 Punkte und hatte um etwa 12 Uhr sein Tagestief bei 6.068 Punkten. Dank eines anfänglich freundlichen US-Handelsstarts baute der Dax einen Teil der Verluste ab und schloss mit einem Minus von 0,40 Prozent bei 6.110,41 Punkten.
In New York lief es für den Dow Jones ähnlich. Der US-Leitindex ging mit einem Minus von 0,16 Prozent mit 10.303,15 Punkten ins Wochenende. Unterm Strich verlor der Dax in der vergangenen Woche 2,38 Prozent. Der Euro Stoxx 50 gab um 2,54 Prozent nach und der Dow Jones verzeichnete in der vergangenen Handelswoche einen Verlust von 3,29 Prozent. Einen noch größeren Wochenverlust gab es in Asien. Der Nikkei gab um 4,03 Prozent nach und erreichte in den vergangenen Tagen mit 9.065 Zählern ein 12-Monats-Tief.



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