US-Schuldengrenze – die Uhr tickt
Im Streit zur Erhöhung der US-Schuldengrenze ist auch wenige Tage vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA noch immer keine Einigung gefunden. Demokraten und Republikaner sind sich zwar etwas näher gekommen, ob jedoch bis zum 02. August 2011 eine Lösung gefunden wird ist noch immer ungewiss.
Nachdem vor kurzem der Vorschlag der Demokraten von den Republikanern abgewiesen wurde, brachten die Republikaner am Freitag ihrerseits einen Antrag ins Spiel, der unter anderem eine Anhebung der US-Schuldengrenze von derzeit rund 14 Billion US-Dollar um etwa 900 Milliarden Dollar vorsieht. Dieser Antrag wurde jedoch postwendend im Senat von den Demokraten abgelehnt. Somit bleiben die Fronten weiter verhärtet und die Uhr tickt. Bis zum kommenden Dienstag muss eine Einigung her, wenn die drohende Zahlungsunfähigkeit der weltweit größten Volkswirtschaft in letzter Minute noch abgewendet werden soll. In den vergangenen Tagen und Wochen sind sich die Beteiligten aufgrund gegenseitiger Eingeständnisse zwar näher gekommen, doch eine Einigung ist noch immer nicht in Sicht
Die möglichen Folgen einer US-Zahlungsfähigkeit
Wird bis zum 02. August keine Einigung gefunden ist die USA zahlungsunfähig, was neben einem möglichen Verlust der Top-Bonitätsnote “AAA” der USA weitreichende wirtschaftliche Folgen hätte, nicht nur für die USA. Daher melden sich mittlerweile zunehmend mehr Stimmen zu Wort, unter anderem auch aus China und Deutschland, und fordern eine Einigung im Schuldenstreit.
Auch auf den internationalen Finanzmärkten ist in den vergangenen Tagen die Nervosität deutlich zu spüren. Egal ob in New York, Tokio, London oder Frankfurt – es wurden fallende Kurse verzeichnet. Edelmetalle hingegen, allen voran Gold, verzeichneten hingegen Kurssteigerungen. Das als sicherer Hafen geltende Gold kletterte am Freitag auf ein neues Allzeithoch, die Feinunze kostete zeitweilig 1.632 US-Dollar.


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