Verluste zum Ende der Handelswoche
Zum Ende der abgelaufenen Handelswoche gab es an den Aktienmärkten auf breiter Front Kursverluste.
Der DAX fiel unter die Marke von 6.000 Punkten und schloss bei 5.938,88 Zählern. Das entspricht einem Tagesverlust von 1,91 Prozent. 28 der 30 DAX-Werte schlossen im Minus. Lediglich die Aktien von Fresenius (+0,11 Prozent) und Fresenius Medical Care (+0,05 Prozent) konnten sich dem allgemeinen Markttrend am Freitag widersetzen und schlossen mit einem leichten Tagesplus.
DAX Chart 04.06.2010
Auch der MDAX schloss am Freitag mit deutlichen Verlusten. 49 der 50 Werte schlossen im Minus, so dass der Index um 2,29 Prozent auf 7.943,45 fiel. Die einzige Aktie mit einem Plus war zum Handelsende Heidelberger Druckmaschinen (+0,38 Prozent).
Dow Jones wieder unter 10.000 Punkten
Der Dow Jones fiel um 3,15 Prozent. Um 22 Uhr verabschiedete sich der weltweit wichtigste Aktienindex mit 9.931,97 Punkten ins Wochenende. Mit 3,65 Prozent war American Express der Wert mit den größten Abschlägen.
US-Arbeitsmarktdaten sorgten für Enttäuschung
Die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für den Mai sorgten für große Enttäuschung und waren maßgeblich für die Verluste bei DAX, Dow Jones und anderen internationalen Aktienindizes mitverantwortlich. Demnach stieg die Beschäftigung in der Privatwirtschaft nur geringfügig. Experten hatten im Vorfeld mit etwa 100.000 Beschäftigten mehr gerechnet.
Ungarn – Finanzlage wie in Griechenland?
An der ungarische Börse in Budapest sackte der Leitindex BUX zeitweilig um über acht Prozent ab, konnte den Verlust zum Handelsende jedoch auf 3,3 Prozent reduzieren. Grund war die Aussage eines Sprechers von Ministerpräsident Orban, wonach die Finanzlage Ungarns alles andere als rosig aussehe und durchaus Parallelen zu Griechenland bestehen würden.
Euro erreicht neues 4-Jahrestief
Vor allem wegen den schlechten Nachrichten zur Finanzlage Ungarns geriet der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Abgabedruck und fiel unter die Marke von 1,20 Dollar. Das Devisenpaar erreichte mit 1,1954 ein neues 4-Jahrestief.
EUR/USD Chart 04.06.2010




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